Skip to content
Tel. 0611/694142 | kita.oranier-gedaechtnis-gemeinde.wiesbaden@ekhn.de
Pädagogik & Angebote
Leitziele unserer Arbeit
Pädagogik & Angebote
Über uns
Unsere pädagogischen Schwerpunkte
Wir bieten eine vielseitige Förderung, die auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kindes eingeht und dessen Entwicklung ganzheitlich unterstützt.
Bewegung.
Musik.
Naturerfahrung.
Fly-Projekt.
Religionspädagogik.
Sprachförderung.
Mehrsprachigkeit.
Sonstige Projekte.
Elternarbeit.
Unsere Pädagogik und Werte
Die Ev. Oranier-Gedächtnis-Kirchengemeinde, das Ev. Dekanat Wiesbaden und unsere MitarbeiterInnen in der KiTa wünschen eine offene, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit. Unser Umgang miteinander soll von gegenseitigem Interesse und Fairness geprägt sein.
Die pädagogische Arbeit orientiert sich an einem christlichen Menschenbild. Daraus ergeben sich auch die Ziele und Schwerpunkte unserer Arbeit und deren Umsetzung.
Jedes Kind in unserer Tagesstätte
Jedes Kind in unserer Tagesstätte gehört zu einer von fünf Gruppen. Diese sind von Alter, Geschlecht und Nationalität gemischt zusammengesetzt.
Die Gruppe ist für die Mädchen und Jungen der erste Orientierungsraum. In diesem überschaubaren Rahmen wird es angenommen und getragen. Es entwickelt Sicherheit und Zutrauen und wird in zunehmendem Maße selbstständig. Der Lebensraum Gruppe bietet viele Möglichkeiten zur Verwirklichung der pädagogischen Ziele.
So ermöglicht z.B. die Altersmischung, dass jüngere Kinder von älteren lernen und die älteren Verantwortung für die jüngeren übernehmen. Weiterhin eröffnet er neue Räume, die Kinder im Rahmen ihrer individuellen Anlagen und Fähigkeiten zu unterstützen. Daraus ergibt sich, dass wir die Kinder mit allen Stärken und Schwächen annehmen und zur Eigeninitiative und zum selbstständigen Tun ermutigen. Wir unterstützen das Kind in seiner Freude am Experimentieren und Entdecken und geben die Möglichkeit, vielfältige soziale Kontakte zu knüpfen, seine eigene Rolle innerhalb der Gruppe zu erfahren, andere zu akzeptieren und zu tolerieren, sowie Konflikte auf konstruktive Weise lösen zu lernen.
Geborgenheit hat viele Namen.....
Wenn ich traurig bin, brauche ich jemanden, der mich tröstet,
Wenn ich wütend bin, brauche ich jemanden, der mich aushält,
Wenn ich lache, brauche ich jemanden, sich mit mir freut,
Wenn ich unsicher bin, brauche ich jemanden, der mir Zuversicht gibt,
Wenn ich ungeduldig bin, brauche ich jemanden, der mir Anerkennung schenkt,
Wenn ich etwas gelernt habe, brauche ich jemanden, dem ich es zeigen kann,
Wenn ich einsam bin, brauche ich jemanden, der mich in den Arm nimmt,
Wenn ich selbstsicher aufwachsen soll, brauche ich jemanden, der mir Geborgenheit schenkt!
(Unbekannter Verfasser)
Soziales Lernen
Ein weiterer Schwerpunkt in unserem Haus ist die Stärkung der Ich-Kompetenz. Die Kinder erfahren im Laufe der Zeit vielfältige Unterstützung, um ein positives Selbstbild zu entwickeln. Sie lernen ihren eigenen Kräften zu vertrauen und eigenverantwortlich zu handeln. Fähigkeiten wie Toleranz, Konfliktbewältigung, positiver Umgang mit der Gruppe, Entscheidungsfähigkeit, sowie Selbstbehauptung werden sich daraus immer weiter entwickeln und verstärken.
Wir helfen den Kindern dabei, indem wir uns offen und wertschätzend verhalten und sie bei sozialen Begegnungen mit den anderen Kindern unterstützen und begleiten.
Inklusion
Jeder Mensch ist, unabhängig von seiner seelischen, geistigen oder körperlichen Entwicklung in seiner Vielfalt einzigartig. Unser Menschenbild ist es, jedes Kind willkommen zu heißen. „Inklusive Erziehung geht vom Grundsatz der uneingeschränkten Teilhabe (Inklusion) aller Kinder, mit oder ohne Behinderung, mit oder ohne Migrationshintergrund, aus. Sie alle sollen in der Kindertagesstätte eine auf ihre individuellen Bedürfnisse ausgerichtete spezifische Förderung und Unterstützung erhalten.“ (Daniela Kobelt Neuhaus, 2010)
Bei uns spielt es keine Rolle, aus welchem Kulturkreis ein Kind kommt, ob es entwicklungsverzögert, von Behinderung bedroht oder behindert ist. Wir wollen gemeinsam voneinander lernen und miteinander leben.
Inklusion bedeutet für uns, dass alle Kinder, egal mit welchen individuellen Persönlichkeitsmerkmalen, Stärken und Schwächen, nicht abgesondert werden, sondern bei uns die Möglichkeit erhalten, gemeinsam aufzuwachsen und unterstützend begleitet zu werden. Denn im Vordergrund stehen die Möglichkeiten und Kompetenzen jedes einzelnen Kindes – nicht ihre Defizite.
Inklusion beinhaltet für uns weiter, Menschen in einer annehmenden, wertschätzenden und respektvollen Haltung zu begegnen und die Person mit ihren Bedürfnissen, Wünschen und in der Vielschichtigkeit ihrer Persönlichkeit wahrzunehmen.
Wir bieten in unserer Kindertagesstätte auch Integrationsmaßnahmen an, die durch Förderkräfte des Mobilen Dienstes begleitet werden.
Schwerpunktgruppe Integration
In unserer Kindertagesstätte gibt es eine Schwerpunktgruppe Integration, die maximal 15 Kinder, davon fünf Kinder mit erhöhtem Förderbedarf betreut. Diese Gruppe wird durch die Inklusionskräfte des Mobilen Dienstes der Lebenshilfe unterstützt.
Diese bieten nach Genehmigung des Antrages auf Eingliederungshilfe auf Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII) - Kinder- und Jugendhilfe - gemäß § 35a SGB VIII und Neuntes Buch (SGB IX) - Rehabilitation und Teilhabe - bis Sekundarabschluss II Zusammenarbeit durch die Stadt Wiesbaden eine stundenweise integrationspädagogische Betreuung von Kindern mit besonderem Hilfebedarf in wohnortnahen kirchlichen oder städtischen Kindertagesstätten sowie in Einrichtungen von Elterninitiativen und freien Trägern an.
Inklusion beinhaltet das gemeinsame Aufwachsen von behinderten und nicht behinderten Kindern und ihren Familien in ihrem vertrauten Wohnumfeld.
„Damit Kindern mit Behinderung die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht wird, ist es die Aufgabe des örtlichen Trägers der Eingliederungshilfe dem Kind die Teilnahme am Besuch einer wohnortnahen Kindertagesstätte eine Integrationsmaßnahme zu ermöglichen oder zu erleichtern. Jedem Kind mit Behinderung soll die Eingliederung in die Gesellschaft ermöglicht werden, um alle Kinder in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern und dazu beizutragen, Benachteiligungen zu vermeiden und abzubauen.“ (Stadt Wiesbaden, 2024)
Interkulturelle Erziehung
Interkulturelle Erziehung ist in unserer Kindertagesstätte ein durchgängiges Prinzip. Die vielfältigen Nationalitäten, Kulturen und Religionen, die unser Kindergarten bietet, fördern die kulturelle Aufgeschlossenheit und Neugierde. Indem die Mädchen und Jungen miteinander in Kontakt treten, spielen und sich gegenseitig erleben, lernen sie voneinander und miteinander. Das heißt, Kinder entwickeln auf ganz natürlichem Weg Toleranz, Akzeptanz und Wertschätzung und erleben die verschiedenen Kulturen jeden Tag als etwas Selbstverständliches.
Das Anderssein der anderen
als Bereicherung des eigenen Seins begreifen;
sich verstehen,
sich verständigen,
miteinander vertraut werden,
darin liegt die Zukunft der Menschheit
Rolf Niemann
Partizipation
Nach dem Bundeskinderschutzgesetz, dem Sozialgesetzbuch VIII, §8 und §45, sind Beteiligungsformen sowie Beschwerdemöglichkeiten von Mädchen und Jungen im Alltag einer Kindertagesstätte – sowohl konzeptionell als auch in der unmittelbaren pädagogischen Arbeit – vorzusehen und zu verankern.
In unserer Kindertagesstätte erleben die Kinder eine achtsame, beobachtende und ressourcenorientierte Begleitung ihrer Entwicklungs- und Selbstbildungsprozesse. Dies bedeutet für die Mädchen und Jungen sowie Mitarbeitenden, sich Zeit zu lassen und ihre Entwicklung als fortwährenden Prozess zu verstehen.
Hier finden Sie einige Beispiele derzeit gelebter Partizipation in unserem Kindergartenalltag:
  • Die Kinder entscheiden, wann sie genug Essen auf ihrem Teller haben und wann sie satt sind.
  • Die Kinder überlegen, wo, mit wem und wie lange sie spielen wollen.
  • Die Kinder entscheiden, welche Erzieher/In sie wickeln bzw. umziehen darf.
  • Die Kinder vereinbaren, wann und mit wem sie frühstücken gehen.
  • Die Kinder entscheiden über die Gestaltung des Tagesablaufes mit.
  • Die Kinder werden in die Festlegung von Regeln aktiv mit einbezogen, bestehende Regeln werden überprüft und neue Regeln ausgehandelt.
  • Die Kinder werden zu Raum- und Spielplatz-Umgestaltungen befragt und ihre Vorschläge werden in die Planung mit einbezogen.
  • Die Kinder nehmen an der Planung von Angeboten und Projekten teil.
  • Die Kinder suchen sich ihre Geburtstagsgäste für den Geburtstagstisch aus.
  • Die Kinder entscheiden, welches Frühstück eingekauft werden soll.
  • In den Morgenkreisen bekommen die Kinder regelmäßig die Möglichkeit, ihre Gefühle, Ängste, Ärgernisse usw. der Gruppe mitzuteilen und eine Lösung herbeizuführen.
  • Die Erzieher/Innen nehmen sich Zeit für die Anliegen und Belange der Kinder.
  • Die Kinder und die Erzieher/Innen können Gruppenbesprechungen einberufen, um Informationen weiterzugeben und/oder Konflikte und Regeln zu besprechen. Hierfür finden die Kinder ihre eigenen Lösungsmöglichkeiten.
Wenn die Kinder konsequent als gleichberechtigte Partner am Alltag teilhaben, also aktiv beteiligt sind, erleben sie, dass jeder Einzelne wichtig für die Gemeinschaft ist, dass jeder Beitrag ernst genommen und jeder Einzelne etwas bewirken kann. Zudem nehmen die Kinder wahr, wie gemeinsam in der Gruppe tragfähige Lösungen entwickelt und umgesetzt werden können.
Entwicklungsberichte / Portfolio
Da uns die Entwicklung und die damit verbundene Förderung Ihres Kindes sehr am Herzen liegt, führen wir im Krippenbereich und im Elementarbereich konstant mit den Kindern einen Portfolio-Ordner. Hier wird die Entwicklung Ihres Kindes in Wort und Bild festgehalten. Dies ist dann die Grundlage für das jährlich stattfindende Elterngespräch (Entwicklungsgespräch), das die pädagogischen Fachkräfte aus der Gruppe mit Ihnen vereinbaren werden.
Am Ende der Krippen- bzw. Elementarzeit bekommen die Kinder den Portfolio-Ordner mit nach Hause.
Gut gelebter Alltag
Uns ist es wichtig, gemeinsam mit den Kindern den Alltag so zu gestalten, dass sie sich gut aufgehoben und in ihren Wünschen und Bedürfnissen ernst genommen und wertgeschätzt fühlen. Der „Gut gelebte Alltag“ zeigt sich bei uns in verschiedenen Facetten.
Haben die Kinder das Bedürfnis, den Tag in einer anderen Gruppe zu verbringen, ist dies uneingeschränkt möglich. Dies gilt auch z.B. bei anderen angebotenen Aktionen wie z.B. der Musikstunde oder zu einem Spaziergang oder Ausflug. Hier hat das Kind die Möglichkeit gerne in dieser Zeit eine andere Gruppe zu besuchen. Hierdurch erfahren die Kinder, dass sie ihren Bildungsweg selbstständig gehen können und wir sie darin begleiten und unterstützen – je nach momentanem Interesse der Kinder.
Kinder, die unsere Einrichtung besuchen, sollen die Kindertagesstätte als Ort der Geborgenheit und Sicherheit erleben. Zu unserer Pädagogik gehört es, den Kindern Freiräume zu ermöglichen, in denen sie selbst tätig werden können. Kinder wollen aus eigenem Antrieb entdecken, erforschen und begreifen. Dazu gehören die freie Spielwahl und viel Platz zum Experimentieren und Ausprobieren. Dabei stehen die Bedürfnisse und Interessen der Kinder im Vordergrund. Wir bieten den Kindern am Tag vielfältige Möglichkeiten, sich in die Freiräume eigenverantwortlich einzuteilen. Diese Freiräume werden von den Kindern alleine, ohne pädagogische Fachkräfte, genutzt. Gegenseitige Besuche in den anderen Gruppen sind jederzeit möglich, sogar gewünscht.
Fördern. Begleiten. Inspirieren.
Erfahren Sie mehr über unsere Einrichtung.
Ev. Oranier-Gedächtnis-Kindertagesstätte
Kontaktdaten
© 2026 Ev. Oranier-Gedächtnis-Kindertagesstätte | Alle Rechte vorbehalten.